Quick Answer: Vorschriften für Versandapotheken sind die kombinierten bundesweiten und landesweiten Regeln. Diese Vorschriften verlangen, dass Apotheken sowohl in ihrem Heimatbundesland als auch in jedem Bundesland, in das sie verschicken, eine Lizenz besitzen. Sie müssen spezifische DEA- und USPS-Standards für die Abgabe und den Versand von Medikamenten einhalten. Dies gilt insbesondere für kontrollierte Substanzen.
Context: Ab 2026 hat sich die Telemedizin schnell entwickelt. Verbraucher wünschen sich mehr Komfort. Dies hat zu strengeren regulatorischen Aufsichtsmaßnahmen geführt. Das Ziel ist, die Patientensicherheit über Landesgrenzen hinweg zu gewährleisten. Die Einhaltung der Vorschriften ist jetzt wichtiger denn je.
Key Takeaway: Dieser Leitfaden vereint drei entscheidende Regulierungs-Ebenen in ein einheitliches Rahmenwerk. Diese Ebenen sind Bundesebene (DEA, FDA), Landesapothekenkammern und Carrier-Regeln (USPS/FedEx).
Diese Analyse überprüft alle Lizenzgesetze der 50 Landesapothekenkammern. Sie enthält auch die neuesten bundesweiten DEA-Richtlinien. Vorschriften für Versandapotheken sind ein komplexes Geflecht aus bundesweiten, landesweiten und Carrier-Gesetzen. Diese Gesetze regeln die Lizenzierung, Abgabe und den Versand von verschreibungspflichtigen Medikamenten direkt an Patienten. Die DEA sorgt für die zentrale bundesweite Aufsicht. Dies gilt insbesondere durch das Ryan Haight-Gesetz für kontrollierte Substanzen. Jede Landesapothekenkammer hat ihre eigenen Lizenzierungsregeln. Diese gelten sowohl für ansässige als auch für nicht-ansässige Apotheken. Dieser Leitfaden bietet einen vollständigen Rahmen für das Verständnis der Compliance. Er umfasst Lizenzierungswege, Versandprotokolle für kontrollierte und nicht-kontrollierte Medikamente sowie Patientenrechte. Er vereint bundesweite Gesetze, landesweite Variationen und USPS-Anforderungen in einer einzigen Quelle für 2026.
Wichtigste Erkenntnisse
- Doppelte Lizenzierung ist unverhandelbar: Eine Versandapotheke muss eine ansässige Apothekenlizenz in ihrem Heimatbundesland besitzen. Außerdem benötigt sie eine nicht-ansässige (oder außer Landes liegende) Lizenz für jedes Bundesland, in das sie Rezepte verschickt.
- Kontrollierte Substanzen unterliegen strengen Regeln: Das Ryan Haight-Gesetz stellt strenge Anforderungen an den Versand kontrollierter Substanzen. Dazu gehört eine allgemeine Voraussetzung für eine vorherige persönliche medizinische Bewertung. Es gibt auch spezifische Offenlegungsregeln für Websites.
- Landesgesetze bestimmen den Betrieb: Bundesrecht regelt kontrollierte Substanzen. Aber die einzelnen Landesapothekenkammern regulieren die tägliche Praxis der Pharmazie. Dazu gehören Verhältnisse von Apothekern zu Technikern, Patientenberatung und Standards für Einrichtungen.
- Patientenverifikation und Beratung entwickeln sich weiter: Aufsichtsbehörden konzentrieren sich zunehmend darauf, sicherzustellen, dass Versandapotheken robuste Systeme haben. Diese Systeme verifizieren die Identität der Patienten und bieten zugängliche Beratung durch Apotheker. Sie erfordern oft eine gebührenfreie Telefonnummer.
- Carrier-Regeln sind wichtig: Versanddienstleister wie USPS, FedEx und UPS haben eigene Regeln für den Versand von Rezepten. Dies gilt insbesondere für den Versand kontrollierter Substanzen und Temperaturkontrollen für empfindliche Medikamente.
Das regulatorische Umfeld: Bundes- vs. Landesbehörden
Die Regulierung von Versandapotheken ist komplex aufgrund der Doppelverwaltung. Es gibt keine einzelne bundesweite Behörde, die alle Aspekte der Versandapotheke überwacht. Stattdessen erfordert die Einhaltung die Navigation durch ein Flickenteppich aus bundesweiten Gesetzen. Diese konzentrieren sich auf spezielle Bereiche wie kontrollierte Substanzen und Arzneimittelzulassungen. Es gibt auch umfassende landesweite Gesetze, die die tatsächliche Praxis der Pharmazie regeln.
Bundesbehörden wie die Arzneimittelbehörde (DEA) und die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) setzen die Grundlage für Arzneimittelsicherheit und den zwischenstaatlichen Handel. Laut Branchenstandards haben jedoch die einzelnen Landesapothekenkammern die primäre Autorität. Sie lizenzieren und regulieren Apotheken, egal ob stationär oder Versandapotheken, die in ihr Bundesland liefern. Das bedeutet, eine Apotheke in einem Bundesland muss die Gesetze dieses Bundeslandes einhalten. Sie muss auch die spezifischen Gesetze für nicht-ansässige Apotheken in jedem Bundesland befolgen, das sie beliefert.
Bundesweite vs. Landesweite Vorschriften für Versandapotheken
| Merkmal | Bundesweite Regulierung (DEA, FDA, USPS) | Landesweite Regulierung (Landesapothekenkammern) |
|---|---|---|
| Primary Focus | Betäubungsmittel, Arzneimittelzulassung, grenzüberschreitender Handel, Postbetrug, Online-Rezeptausstellung (Ryan Haight-Gesetz). | Apotheker- & Technikerzulassungen, Apothekengenehmigungen (ansässig & nicht ansässig), Betriebskontrollen, Qualitätssicherung, Patientenberatungsregeln. |
| cURL Too many subrequests. | DEA, BfArM, FTC, Deutsche Post | Einzelne Landesapothekenkammern (z.B. Landesapothekenkammer Bayern, Landesapothekenkammer Berlin). |
| cURL Too many subrequests. | Betäubungsmittelgesetz, Ryan Haight Online-Apotheken-Käuferschutzgesetz, Arzneimittelgesetz. | Landesapothekenordnungen und Verwaltungsvorschriften. |
| Beispielregel | Eine Apotheke muss alle abgegebenen Betäubungsmittel monatlich an die DEA melden. | Eine Apotheke muss ein bestimmtes Verhältnis von Apotheker zu Techniker einhalten und eine gebührenfreie Nummer für Patientenberatung bereitstellen. |
Der Zulassungsweg: So werden Sie eine konforme Versandapotheke
Die Erreichung der Konformität ist ein strukturierter Prozess. Er beginnt in Ihrem Heimatbundesland und erweitert sich nach außen. Jedes Unternehmen, das Medikamente abgibt, unterliegt strengen Zulassungsvorschriften, um legal zu operieren. Der Weg umfasst die Sicherung grundlegender Lizenzen, bevor die Komplexitäten des grenzüberschreitenden Handels angegangen werden. Für diejenigen, die zu Eine Apotheke eröffnen, das Verständnis dieser regulatorischen Reise ist der erste und wichtigste Schritt.
Schritt 1: Sichern Sie Ihre ansässige (Heimat-)Apothekenlizenz
Bevor ein einzelnes Rezept verschickt werden kann, muss eine Apotheke vollständig im Bundesland, in dem sie physisch ansässig ist, lizenziert sein. Dies wird als “ansässige” oder “In-State”-Lizenz bezeichnet. Der Prozess umfasst in der Regel den Nachweis, dass die Einrichtung alle landesweiten Anforderungen für eine physische Apotheke erfüllt. Dazu gehören Sicherheit, Lagerung und Personal. Dies erfordert oft einen detaillierten Plan für den physischen Raum. Professionell Apotheken-Design wird entscheidend für das Bestehen von Inspektionen durch die Landesapothekenkammer. Wichtige Anforderungen sind die Benennung eines lizenzierten Apothekers in Verantwortung (PIC). Diese Person ist für den Betrieb und die Einhaltung der Vorschriften der Apotheke verantwortlich.
Benötigen Sie eine Nicht-Ansässige Lizenz?
Verwenden Sie diesen einfachen Entscheidungsbaum, um Ihre multi-staatlichen Zulassungspflichten zu bestimmen.
- Start: Planen Sie, Rezepte an Patienten in anderen Bundesländern zu versenden?
- → Nein: Sie benötigen nur eine ansässige Lizenz in Ihrem Bundesland.
- → Ja: Weiter zur nächsten Frage.
- cURL Too many subrequests. Reguliert das Zielbundesland Apotheken außerhalb des Bundeslandes? (Ab 2026 tun das fast alle).
- → Ja: Sie müssen in diesem Bundesland eine Lizenz für eine Nicht-Ansässige (oder Out-of-State) Apotheke beantragen. Dies ist ein obligatorischer Schritt. Rechtsexperten bei Wolters Kluwer bestätigen dies.
- → Nein (Selten): Überprüfen Sie direkt bei der Apothekerkammer dieses Bundeslandes. Vorschriften ändern sich häufig.
- cURL Too many subrequests. Reguliert das Zielbundesland Apotheken außerhalb des Bundeslandes? (Ab 2026 tun das fast alle).
Zeitrahmen für die Multi-State-Mail-Order-Lizenzierung
- Monat 1-2: Grundlegende Schritte – Gründen Sie Ihr Unternehmen. Sichern Sie sich einen physischen Standort, der für eine Apotheke geeignet ist. Stellen Sie einen qualifizierten Apotheker in Leitung (PIC) ein.
- Monat 3-4: Ansässige Lizenzierung – Reichen Sie den umfassenden Antrag bei der Apothekerkammer Ihres Heimatbundeslandes ein. Bereiten Sie die Einrichtung vor und bestehen Sie eine physische Inspektion erfolgreich.
- Monat 5-9: Nicht-Ansässige Lizenzierung – Identifizieren Sie alle Bundesländer, in die Sie versenden möchten. Beginnen Sie mit dem Einreichen der Anträge für Nicht-Ansässige. Die meisten Bundesländer verlangen einen Nachweis Ihrer Ansässigkeitslizenz und einen Bericht über guten Ruf. Dies ist oft die zeitaufwändigste Phase.
- Monat 10: DEA & NABP – Wenn Sie kontrollierte Substanzen abgeben möchten, beantragen Sie eine DEA-Registrierung für die Apotheke. Für erhöhte Glaubwürdigkeit und um einige Anforderungen der Bundesländer zu erfüllen, sollten Sie die digitale Apothekenzertifizierung der NABP in Betracht ziehen.
- Monat 11-12: Endkontrollen & Start – Finalisieren Sie Ihre Standardarbeitsanweisungen (SOPs) für den Versand. Richten Sie Beratungsprotokolle für Patienten und Medikamentenüberprüfungen ein. Sobald alle Lizenzen gesichert sind, können Sie live gehen.
Kontrollierte Substanzen: Das Ryan Haight-Gesetz und darüber hinaus
Das wichtigste Bundesgesetz, das Versandrezepte für kontrollierte Substanzen regelt, ist das Ryan Haight Online Pharmacy Consumer Protection Act von 2008. Dieses Gesetz wurde geschaffen, um “schwarze” Internetapotheken zu bekämpfen. Es schreibt strenge Regeln für jede Apotheke vor, die kontrollierte Substanzen über das Internet abgibt.
Die Einhaltung des Ryan Haight-Gesetzes ist unverhandelbar. Die DEA setzt es energisch durch. Die Kernanforderungen sind darauf ausgelegt, einen legitimen medizinischen Zweck und eine gültige Arzt-Patienten-Beziehung sicherzustellen.
- Anforderung an eine gültige Verschreibung: Eine Verschreibung für eine kontrollierte Substanz, die über das Internet ausgestellt wird, ist nur gültig, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllt. Sie muss für einen legitimen medizinischen Zweck von einem Arzt ausgestellt werden. Der Arzt muss mindestens eine persönliche medizinische Untersuchung des Patienten durchgeführt haben. Update-Auslöser: Ab 2026 enden die Flexibilitäten im Rahmen der Telemedizin während des öffentlichen Gesundheitsnotstands (PHE). Die DEA hat neue, eingeschränkte Ausnahmen für die Verschreibung kontrollierter Substanzen per Telemedizin ohne vorherigen persönlichen Besuch eingeführt. Diese gelten hauptsächlich für qualifizierte Telemedizin-Praxen.
- DEA-Registrierung: Die Apotheke muss eine gültige DEA-Registrierung besitzen.
- Ländliche Zulassung: Die Apotheke muss in ihrem Heimatbundesland lizenziert sein. Sie muss auch eine Nicht-Ansässigkeitslizenz im Bundesland besitzen, in dem der Patient wohnt.
- Berichtspflichten: Apotheken, die per Post bestellen, müssen der DEA monatlich die Gesamtmenge jeder verschriebenen kontrollierten Substanz melden. Dies umfasst alle Verschreibungsmethoden, nicht nur Internetverkäufe.
- Website-Hinweis: Die Website der Apotheke muss ihren rechtlichen Namen, ihre physische Adresse und Telefonnummer deutlich anzeigen. Sie muss auch die Bundesländer angeben, in denen sie die Apotheke betreibt, sowie Informationen über ihren verantwortlichen Apotheker.
- Verpackungsregeln: Im Gegensatz zu nicht kontrollierten Medikamenten müssen kontrollierte Substanzen in schlichten, unmarkierten Außenverpackungen versendet werden. Nach den Vorschriften der Post müssen die äußere Hülle oder der Behälter frei von Markierungen sein. Diese Markierungen würden auf den Inhalt hinweisen. Dies gewährleistet Privatsphäre und Sicherheit während des Transports.
Versand & Lieferung: Regeln der Versanddienstleister und Patientensicherheitsanforderungen
Sobald ein Rezept rechtmäßig verschrieben wurde, muss es in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Versanddienstleisters und den aufkommenden landesweiten Patientensicherheitsgesetzen versendet werden. Die logistische Phase der Versandapotheke ist ein kritischer Punkt der Regulierung. Sie stellt sicher, dass die Integrität der Medikamente und die Sicherheit der Patienten vom Versand bis zur Haustür gewahrt bleiben.
USPS-, FedEx- und UPS-Versandstandards
Jeder große Versanddienstleister hat spezifische Richtlinien für den Umgang mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.
- USPS: Der United States Postal Service ist der einzige Versanddienstleister, der legal Verschreibungen an Postfächer zustellen darf. Er verfügt über klar definierte Vorschriften, die ausdrücklich lizenzierten Apotheken erlauben, sowohl nicht kontrollierte als auch kontrollierte Substanzen zu versenden. Sie müssen strenge Verpackungs- und Kennzeichnungsstandards einhalten.
- FedEx/UPS: Private Versanddienstleister wie FedEx und UPS haben ihre eigenen strengen Richtlinien für den Versand von Arzneimitteln. Sie verlangen oft spezielle Verträge für den Umgang mit kontrollierten Substanzen. Sie bieten möglicherweise fortschrittliche Dienstleistungen wie temperaturkontrollierte Verpackung und Versand an. Diese sind unerlässlich für Biologika, Insulin und andere empfindliche Medikamente.
Aufkommende Lieferregelungen auf Landesebene
In den letzten Jahren haben Bundesländer begonnen, eigene Regeln für den Versandprozess selbst umzusetzen. Diese Vorschriften sollen Patienten vor Problemen wie Versandverzögerungen oder unsachgemäßer Handhabung schützen. Zum Beispiel erläutern Rechtsexperten bei Quarles wie Nordrhein-Westfalen neue Regeln eingeführt hat. Diese verlangen von Apotheken, Sendungsverfolgungsinformationen bereitzustellen, Patienten bei wetterbedingten Verzögerungen zu benachrichtigen und die Unversehrtheit temperaturempfindlicher Medikamente bei der Lieferung zu gewährleisten. Update-Auslöser: Ab 2026 erwägen Bundesländer wie Bayern und Hessen ähnliche Regeln zum Patientenschutz beim Versand. Dies zeigt einen wachsenden Trend, Apotheken für die gesamte Lieferkette verantwortlich zu machen.
Patientenrechte und Überprüfung der Legitimität einer Apotheke
Aus Sicht der Patienten sind die Vorschriften darauf ausgelegt, sicherzustellen, dass sie sichere und wirksame Medikamente von einem legitimen Anbieter erhalten. Das Verständnis Ihrer Rechte und wie Sie die Zulassung einer Apotheke überprüfen, ist entscheidend. Dies hilft Ihnen, die Welt der Versandrezepte sicher zu navigieren.
Ihr Recht auf Wahl
Einige Bundesländer haben Gesetze erlassen, um das Recht der Patienten auf Wahl ihrer Apotheke zu schützen. Diese “Anti-Mandatory-Mail-Order”-Gesetze (AMMO) verhindern, dass Versicherungsunternehmen Patienten zwingen, eine bestimmte Versandapotheke zu nutzen. Ein prominentes Beispiel ist das AMMO-Gesetz. Dieses Gesetz garantiert Patienten vieler Gesundheitspläne die Option, ihre lokale Apotheke anstelle eines vorgeschriebenen Versanddienstes zu nutzen. Es ist wichtig, die Gesetze Ihres Bundeslandes und Ihre Versicherungspolice zu prüfen, um Ihre Optionen zu verstehen.
So überprüfen Sie eine Versandapotheke in 3 Schritten
- Überprüfen Sie eine physische Adresse und Telefonnummer: Seriöse Apotheken sind nicht anonym. Ihre Webseite muss eindeutig eine überprüfbare deutsche Straßenadresse und eine funktionierende Telefonnummer einer lizenzierten Apotheke in Deutschland auflisten.
- Verwenden Sie die NABP-Sicherheits-Website für Apotheken: Die Nationale Vereinigung der Apothekenkammern (NABP) ist eine wichtige Autorität in der Apothekensicherheit. Sie führen eine Liste von akkreditierten und sicheren Online-Apotheken durch ihr Programm. Die Überprüfung dieser Akkreditierung ist ein starker Indikator für Legitimität.
- Zulassung überprüfen: Besuchen Sie die Webseite Ihrer Landesapothekenkammer. Fast jede Landesapothekerkammer bietet ein kostenloses, online verfügbares Tool zur Lizenzüberprüfung an. Damit können Sie bestätigen, dass die Apotheke eine gültige ausländische Zulassung zur Abgabe von Medikamenten in Deutschland besitzt.
Die Zukunft der Regulierung von Versandapotheken
Das regulatorische Umfeld für Versandapotheken ist dynamisch und wird sich weiterhin entwickeln. Blickt man nach vorne, werden mehrere wichtige Trends die Zukunft der Compliance prägen. Die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in Apothekenbetriebe wird wahrscheinlich neue regulatorische Aufsichtsbehörden anziehen. Dies umfasst die Verschreibungskontrolle bis hin zum Bestandsmanagement. Der Fokus wird auf Datensicherheit und algorithmischer Fairness liegen.
Darüber hinaus wird die laufende Debatte über Telemedizin-Verschreibungsregeln zu dauerhaft gültigen Standards führen. Diese werden bundesweit harmonisierte Standards für die Fernbehandlung von Patienten sein. Wir erwarten auch eine stärkere bundesweite Datenfreigabeverpflichtung zwischen den Bundesländern. Dies wird ein einheitlicheres System zur Nachverfolgung grenzüberschreitender Verschreibungen schaffen. Es wird die Aufsicht und Patientensicherheit im ganzen Land verbessern.
Verpflichtende FAQ zu Versandapotheken-Regeln
Was sind die wichtigsten Vorschriften für Versandapotheken?
Die wichtigsten Vorschriften sind eine Kombination aus Bundes- und Landesgesetzen. Bundesweit regelt das DEA’s Ryan Haight-Gesetz die Online-Verschreibung und den Versand von Betäubungsmitteln. Auf Landesebene verlangen die Apothekenkammern, dass Versandapotheken eine Nicht-Ansässigkeits-Apothekenlizenz erwerben, um in ihr Bundesland zu liefern. Diese Kammern regulieren den täglichen Betrieb wie Patientenberatung und Einrichtungenstandards.
Ist es legal, dass eine Apotheke verschreibungspflichtige Medikamente über Staatsgrenzen hinweg verschickt?
Ja, es ist legal. Aber nur, wenn die Apotheke die Gesetze sowohl ihres Heimatbundeslandes als auch des Bundeslandes des Patienten einhält. Dies erfordert fast immer, dass die Apotheke eine ansässige Lizenz in ihrem Heimatbundesland und eine Nicht-Ansässigkeits-Lizenz im Bundesland, in das die Medikamente geliefert werden, besitzt.
Können Betäubungsmittel wie Adderall oder Xanax per Post verschickt werden?
Ja, lizenzierte Apotheken mit einer gültigen DEA-Registrierung können Betäubungsmittel versenden. Sie müssen jedoch strenge Regeln nach dem Ryan Haight-Gesetz befolgen. Dies erfordert in der Regel eine vorherige persönliche medizinische Untersuchung, damit die Verschreibung gültig ist. Zusätzlich verlangt USPS, dass diese Substanzen in schlichter, diskreter Außenverpackung versendet werden.
Wie erkenne ich, ob eine Online-Apotheke seriös ist?
Um die Legitimität einer Apotheke zu überprüfen, suchen Sie nach einer verifizierbaren physischen Adresse und Telefonnummer in Deutschland auf ihrer Webseite. Nutzen Sie die Webseite der Bundesapothekenkammer, um zu sehen, ob sie akkreditiert ist. Am wichtigsten ist es, den Lizenzstatus auf der Webseite Ihrer Landesapothekenkammer mit deren Online-Suchtool zu überprüfen.
Muss ich die Versandapotheke meiner Versicherung nutzen?
Nicht immer. Einige Bundesländer haben “Anti-Mandatory Mail Order”-Gesetze (AMMO), die Ihnen das Recht geben, zwischen einer lokalen Apotheke und einem Versanddienst zu wählen. Überprüfen Sie die Details Ihres Versicherungsplans und die spezifischen Gesetze Ihres Bundeslandes, um Ihre Optionen zu verstehen.
Was ist das Ryan Haight-Gesetz und warum ist es wichtig?
Das Ryan Haight-Gesetz ist ein Bundesgesetz, das die Online-Apotheken regulieren soll. Es ist wichtig, weil es illegal macht, Betäubungsmittel ausschließlich auf Grundlage eines Online-Fragebogens zu verschreiben. Es erfordert eine gültige Verschreibung von einem Arzt, der mindestens eine persönliche medizinische Untersuchung durchgeführt hat (mit einigen neuen Telemedizin-Ausnahmen). Es verpflichtet Online-Apotheken außerdem, ihren Standort und ihre Lizenzinformationen offenzulegen.
About the Author: Verfasst von Steven Guo, einem Branchenexperten für kommerzielle Abläufe und regulatorische Compliance im Einzelhandel, mit Schwerpunkt auf spezialisierten Sektoren wie Apotheken.
Datenmethodik & Haftungsausschluss: Dieser Leitfaden wurde durch die Zusammenfassung bundesgesetzlicher Vorschriften, DEA-Richtlinien und der Nicht-Ansässigkeits-Lizenzanforderungen aller 50 Landesapothekenkammern in Deutschland bis Januar 2026 erstellt. Er dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Konsultieren Sie stets qualifizierte Rechtsberater für Compliance-Fragen.
- Originalsprache: Englisch.
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